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LA (2)

Juni 19th, 2010






LA (1)

Juni 18th, 2010







Sorry for any inconvenience

Juli 18th, 2008

Das ist, beziehungsweise war der Ausblick aus meinem Hotelfenster in Los Angeles. Und, genau: Tagsüber ist die Baustelle am „Exposition Exit“ geschlossen, zu, ruhig und still. Das ändert sich, wenn es dunkel wird und das bleibt dann so, bis die Sonne aufgeht. Dann knipsen sie dort unten ihre Scheinwerfer an. Dann reißen sie die Kruste auf, Bagger schaufeln Erdreich in riesige Trucks, Beton rauscht heran, Stahl wird in den Boden gerammt und Röhren senken sich in die neue Tiefe. Wenn die neongrünen Bauarbeiter in meinem Zimmer stünden, wäre es wohl nur unmerklich lauter. Und morgens fahren wieder Autos über die noch frische Wunde, und meine roten Augen gewöhnen sich wieder an das Licht. Vorgestern Nacht habe ich vor lauter Verzweiflung ein ganzes Päckchen „Skittles“ gegessen. Noch zwei Stunden, dann verlasse ich LA. Vielleicht für immer.

BS: Alles Gute nachträglich zum Geburtstag, NASA.

Exposition Exit Los Angeles

M’pf, m’pf, m’pf

Juli 17th, 2008

Sie sind flink, sie sind hungrig, sie weichen zurück, warten ab und greifen an. Und macht man Geräusche, die sie aus welchem Grund auch immer anziehend finden (“M’pf m’pf”), dann hoppeln sie zögerlich zurück und erwarten eine Nuss. Es gibt eine Menge dieser Eichhörchen in der Nähe unseres Hotels, was ich schön finde. Sie wohnen alle auf dem Campus der “University of Southern California” (USC, m’pf). Deren Farben sind Rot und Gelb, und alle hier lieben die Hörnchen und ihr Basketballteam. Ach Amerika, du bist so oft wie im Fernsehen. Go, Trojans bzw. Squirrels, go!

Squirrel USC 1
Squirrel USC 2

In Netz der Gefühle

Juli 16th, 2008

LA. Hollywood. Superhelden. Heute war alles drin. Ich war in beiden Sälen, in denen Oscars vergeben wurden: im „Kodak Theatre“ (der heutige Ort) und im an eine Moschee erinnernden „Shrine Auditorium“, der verblichenen Ruhmeshalle im südlichen Downtown. Was für ein Gefühl. Und Superhelden, die habe ich auch gesehen am Hollywood Boulevard. Obwohl Spiderman schon mal einen besseren Tag gehabt haben muss als diesen. Ich hoffe, er verzeiht mir dieses Foto.

Shrine Auditorium
Spiderman

Engel der Straße

Juli 15th, 2008

Ich bin gespannt, wie sich Los Angeles in den kommenden Jahren entwickeln wird angesichts steigender Benzinpreise. Diese Stadt ist so weitläufig und so auf das Auto ausgerichtet. Noch kann ich im Vergleich mit den vergangenen Jahren nicht feststellen, dass weniger Wagen unterwegs sind, aber das Autofahren ist ein so prägender Teil des amerikanischen Lebensstils, dass sich wohl nur langsam etwas ändern wird. Ich fahre hier meistens nur Bus: 25 Cent für eine Fahrt sind preislich unschlagbar, und außerdem trifft man dort viele nette Leute – wie den beleibten Mann mit den bunten Haaren und den Tätowierungen im Gesicht, der uns gestern lang und breit erklärt hat, wie wir noch mehr Dollars sparen könnten. Schade übrigens, dass die kleine Straßenbergbahn beim South Broadway nicht mehr fährt. Die hätte ich gerne ausprobiert.

Bahn LA
Construction LA

Downtown

Juli 14th, 2008

Vor dem Hotelzimmer neun Spuren Freeway, es ist diesig und warm, Presslufthämmer mischen sich in Polizeisirenen – es ist ein Morgen in Los Angeles, Hollywood, California, wie ich ihn sehr gut kenne. Gerade bin ich aufgewacht, ein wenig taumelnd zwar, aber schon recht passabel bei Bewusstsein. Mein Gott, war ich gestern Abend müde nach mehr als 9000 Kilometern Flug und einigen Stunden die Stadt beschnüffeln. Ich habe mich ungefähr so gefühlt wie auf dem unteren Bild (da spiegelt sich die South Figueroa Street im LA Convention Center) und bin fast im Taxi eingeschlafen. Mal sehen, was der Tag bringt. Und was die kommende Zeit bringt. Denn diese Reise ist nicht leicht. Aber jetzt erst einmal etwas frühstücken und dann los Richtung Downtown.

Santa Monica
LACC Los Angeles